Folge 07: Zwischen Operation und Lebenszielen: Wie Kampfsport und Medizin Krebsgewinne möglich machen
Shownotes
In dieser Folge von Fight Cancer im Ring gegen Krebs spreche ich mit Prof. Dr. Kai Nowak, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am RoMed Klinikum Rosenheim. Er ist kein betroffener, sondern einer der hilft. Er hat unter anderem Michael Manzau aus der ersten Folge dieses Podcasts operiert und ist selber Kampfsportler gewesen. Ein zentrales Thema ist der individuelle Weg von Tumorpatienten: Jeder Befund ist anders und wenn der Fokus stimmt, Ziele klar definiert werden (z.B. persönliche Lebensziele, Familienpläne, Zukunftsvisionen) dann unterstützt das in der Therapie sehr.. Dr. Nowak betont die Bedeutung von Aufklärung, realistischer Risikoabwägung und einem fokussierten Therapieplan. Es geht aber auch um moderne, minimalinvasive Chirurgie bei Tumoren (Gastrointestinales und Thorax, einschließlich Speiseröhre und Lebermetastasen) sowie den Einsatz robotischer Unterstützung in der Operation. Außerdem erklärt Dr. Nowak die Rolle der Fluoreszenztechnik zur besseren Erkennung der Gewebedurchblutung und zur Lokalisierung von Metastasen. Die Folge beleuchtet auch die Bedeutung von Bewegung und Ernährung vor, während und nach Krebsbehandlungen. Studien zeigen, dass regelmäßige Aktivität das Immunsystem stärkt, die Ernährung wichtig für Proteinversorgung ist und sportliche Betätigung die Therapien unterstützen kann. Ein besonderer Programmpunkt ist die Initiative Boxen gegen Krebs in Rosenheim, gegründet von Michael Manzau und Dr. Nowak. Diese Gruppe bietet am Boxsport orientiertes Training für Tumorpatienten an. Wobei es von sanften Übungen bis zum Boxsacktraining alles enthalten kann. Das erfolgt unter der Anleitung eines erfahrenen Boxtrainers und dient als Safe Space für Patientinnen und Patienten, um Gemeinschaft und Resilienz zu stärken. Es geht um Mut und Kampfbereitschaft, die Bedeutung von Zielen und einer aktiven, gemeinschaftlichen Herangehensweise im Umgang mit Krebs – sowohl medizinisch als auch psychologisch.
www.fight-cancer.de www.romed-kliniken.de/de/rosenheim/das-klinikum-im-ueberblick.htm
Mail: natascha@fight-cancer.de
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00:00:00: Fight Cancer im Ring gegen Krebs.
00:00:02: Geschichten von Mut, Stärke und unbesiegbare Hoffnung im Kampf gegen Krebs von und mit Natascha Barg.
00:00:11: Einen wunderschönen guten Tag heute allen euch zusammen, die ihr diesem Podcast hört.
00:00:16: Es gab eine kleine Pause, die hatte ich angekündigt, aber die nächste Folge kommt jetzt wieder online und heute bin ich zu Gast in Rosenheim in der Rohmetklinikum.
00:00:30: bei Herrn Prof.
00:00:32: Dr.
00:00:32: Novak.
00:00:33: Herzlich willkommen und vielen Dank, dass Sie Zeit für dieses Interview heute haben.
00:00:37: Herzlichen Dank für die Einladung.
00:00:38: Schön, dass Sie hier sind, den Weg nach Rosenheim gefunden haben.
00:00:41: Warum bin ich heute hier?
00:00:43: Sie haben den Michael Manzau operiert.
00:00:47: Darauf wollen wir gleichkommen.
00:00:48: Aber vielleicht tun Sie den Hörern und Hörern den Gefallen und stellen sich kurz vor, was sind so Ihre Spezialgebiete, was machen Sie hier so?
00:00:58: ganzen Leben langen Tag.
00:01:00: Ja, mein Name ist wie gesagt Kai Novak.
00:01:02: Ich bin hier Chefarzt der Klinik für Allgemeingefes und Torax Chirurgie am Roman Klinikum in Rosenheim.
00:01:10: Mein großer Schwerpunkt ist die minimalinvasive Tumor Chirurgie.
00:01:14: Dafür bin ich ausgebildet.
00:01:16: Wir operieren hier ein großes Spektrum an Gastroentestinalen und auch torakalen Tumoren, also Lungen, Tumore minimalinvasiv und robotisch.
00:01:28: Da haben wir auch deutlich höheren Anteil als die meisten Kliniken in Deutschland, weil wir eben das Minimalinvasiv umsetzen und so auch bei Michael Manzau.
00:01:38: Das Thema Robotisch, können Sie das ganz kurz mal für Lein erklären, wie man sich das so vorstellen kann?
00:01:46: Ja, also der Leih stellt sich hervor.
00:01:49: Da ist ein Roboter, der irgendwas selbstständig tut.
00:01:52: Und so ist das noch nicht in der Chirurgie.
00:01:55: Gott sei Dank.
00:01:56: Ich
00:01:56: wollte auch Gott sagen, Gott sei Dank.
00:01:58: Ich fände es ein bisschen
00:01:59: gruselig.
00:01:59: Also es ist so, dass es eine große Maschine gibt, an der quasi minimalinvasive sterile Instrumente angekoppelt werden.
00:02:07: Und diese Instrumente werden über ganz, ganz kleine Hülsen in den Bauch eingeführt.
00:02:12: und werden von mir beziehungsweise dem Team chirurgisch gesteuert.
00:02:18: Das heißt, der Roboter macht nichts alleine, sondern er ermöglicht uns bei noch besserer sich, noch genauer, noch kleiner, noch detaillierter zu operieren, ohne dass Zittern das einfach bei jeder Mensch in sich trägt hat, beispielsweise das Zitternfilter der Weg und andere Dinge.
00:02:39: bei anderen Dingen hilft er uns auch.
00:02:40: Das klingt total spannend.
00:02:41: Jetzt habe ich noch eine Frage, die ich gerade erst durch Zufall draußen auf den Gang gesehen habe.
00:02:46: Fluorescent, floristzierendes Licht bei Operation.
00:02:51: Haben Sie dann eine Disco-Kugel im OP-Seil?
00:02:53: wahrscheinlich nicht?
00:02:54: Was bedeutet dieses Fluorescent im Bereich der Operation?
00:02:57: Es gibt
00:02:58: Fluoreszenz-Farbstoffe, vor allem einen, der jetzt in der Chirurgie sowohl in der Bauch, aber auch in der Thorax-Chirurgie viel im Einsatz ist.
00:03:07: Und diesen Fluorescenzfarbstoff, den macht man sich zu Nutzer um beispielsweise durch Blutung von einem Gewebe beispielsweise.
00:03:16: Bei Herrn Mansau in dem Fall war es die Speiseröhre.
00:03:18: Ansonsten ist es vielleicht ein Stück Darm, genau zu schauen, bis wohin der Darm optimal durchblutet ist.
00:03:23: Und wenn man zwei Darmenten wieder aneinander bringen will, dann ist es vollkommen klar, wenn ich den optimal durchbluteten Enten aneinander nähe, dann wird das besser heilen, als wenn ich einen Ende aneinander nähe, was nicht so ganz optimal durchblutet ist.
00:03:37: Da hilft uns diese Technologie.
00:03:39: Diese Technologie hilft uns aber auch beispielsweise, Lebermetastasen zu entdecken.
00:03:45: Das heißt, es leuchtet um die Lebermetastase herum, leuchtet dieser Farbstoff.
00:03:51: Und wenn ich außerhalb dieses Leuchtens bleibe, dann weiß ich, ich habe die Lebermetastase im Gesunden resistiert, also entfernt.
00:03:59: Beziehungsweise kann ich auch so kleinste Metastasen eventuell entdecken, die ich in der Bildgebung vorher gar nicht gesehen habe.
00:04:07: Davon habe ich tatsächlich noch nie gehört.
00:04:10: Ich selber hatte ja auch ein Darmtumor und eine Lebermetastase.
00:04:14: Ich weiß gar nicht, ob das da angewendet wurde oder nicht, muss ich mal nachfragen.
00:04:19: Und sie haben ja auch gerade gesagt, bei dem Herrn Manzau war es die Speiseröhre.
00:04:23: Aber wie war denn das?
00:04:25: Stand der Herr Manzau einfach irgendwann bei Ihnen hier in der Sprechstunde und hatte sich vorgestellt, wie sind Sie zueinander gekommen?
00:04:33: Ja, der Kontakt kam eigentlich über einen Umweg, einen Kollegen, der wiederum einen Freund von Herrn Manzau kannte und angesprochen worden ist.
00:04:43: Und er wusste, wie wir im Speiseröhrenkrebs hier in Rosenheim behandeln, dass unsere Ergebnisse sehr, sehr gut sind und die Patienten zufriedenheit hoch ist.
00:04:51: Und so hat er Herrn Manzau zu uns in die Sprechstunde geschickt.
00:04:55: Und dann kam natürlich eins zum anderen.
00:04:58: Herr Manzau ist Kampfsportler, ich bin Kampfsportler.
00:05:01: Das hat sich dann im weiteren Verlauf einfach dann noch mal enger zusammengefunden als wie das vielleicht sonst so im üblichen Patientenkontakt.
00:05:10: So der Fall ist immer.
00:05:11: Den Eindruck hatte der Herr Manzau auch in seinem Interview vermittelt.
00:05:16: Er war ja der erste, den ich interviewt habe für meinen Podcast.
00:05:20: Wenn Sie zurückdenken, es ist ja schon ein paar Jahre her, das weiß ich.
00:05:23: Was unterschied, also unabhängig der Tatsache, dass die beiden, der Kampfsport sie ein, was unterschied hat Manzo von vielleicht dem, ich weiß nicht, gibt es den üblichen Tumorpatienten?
00:05:34: Wahrscheinlich nicht, aber von der Menge der Tumorpatienten.
00:05:39: Also.
00:05:40: Es ist natürlich schon ein Unterschied, ob ein.
00:05:43: Herr Manzow hat ja ein Boxstudio, kennen wahrscheinlich jetzt ihre Hörer aus den vorhergehenden Podcasts genau und er hat ein Fitnessstudio und er hat Bodybuilding gemacht.
00:05:56: und als er zu uns kam, war er, ich weiß nicht, wie viel, hundert irgendwas kilo schwer.
00:06:04: Dieses Gewicht hat er jetzt nicht mehr.
00:06:08: Allerdings hat er dieses Gewicht auch mit sich herumgetragen, was seine Schnelligkeit und seine Flexibilität im Boxen etwas eingeschränkt hat.
00:06:16: So ein Hühne von Mann, der da knapp zwei Meter, glaube ich, groß ist und deutlich über hundert Kilo Muskel betagt wiegt, solche Patienten hat man einfach sehr.
00:06:27: Der Durchschnitt unserer Patienten, auch mit Tumoren, ist einfach viel, viel älter, viel, viel vorerkrankter.
00:06:34: Die haben meistens noch Hypotheken im Bereich des Herz-Kreislaufsystems, der Lunge oder andere Organe mit dabei, oder vielleicht noch eine Zuckererkrankung oder ähnliches.
00:06:45: Sie sind vielleicht auch oftmals recht übergewichtig.
00:06:48: Also, das sind ganz andere Dinge, mit denen man dann noch zusätzlich umgehen muss.
00:06:53: Und so einen jungen, ziemlich fitten Patienten, dann allerdings auch eine Chemotherapie hatte, die ihn beschäftigt hatte, als Vorbereitung, auf die er zwar gut angesprochen hat, aber die ihn trotzdem zu schaffen gemacht hat.
00:07:09: Dann war es ja auch so, dass er bei der Operation das ging nicht... Hundert Prozent ganz glatt, sondern er hatte eine kleine Komplikation, die ihn auch noch mal ein bisschen aufgehalten hat.
00:07:21: Da hat man aber gleich gemerkt, da ist der Kämpferwille da und da gibt es überhaupt gar keine Diskussion.
00:07:27: Von daher auch wieder unterschiedlich zu vielleicht manch anderen Patienten, der ganz schnell den Kopf in den Sand steckt.
00:07:34: Das ist eine gute Überleitung.
00:07:37: Wenn Sie sagen, da gab es eine Komplikation und dieser Kämpferwille, da gehe ich mit um.
00:07:44: wenn sie jetzt Patienten haben, Tumorpatienten, die, ich sag mal, die Nachrichten, die die Patienten schon bekommen haben, bevor sie bei ihnen sind, sind ja selten gut gewesen.
00:07:55: Sonst wären sie wahrscheinlich nicht hier.
00:07:57: Was können Sie denen raten und mitgeben, wenn es darum geht, sich da durchzubeißen?
00:08:04: Etwas, was wir leichten, Michael Manzau oder sie als Kampensportler auch von Natur aus machen, so dieses, man kriegt mal eins auf die Mütze und dann steht man wieder auf.
00:08:13: Was würden Sie da anderen mitgeben wollen.
00:08:16: Naja, letztendlich, man kriegt mal eins auf die Mütze und man steht wieder auf.
00:08:19: So ist es ja auch nicht.
00:08:21: Das ist ja durchaus so, dass man, wenn man einen echten Kampfsport gemacht hat oder auch sonst im Leben, man muss sich eben fokussieren.
00:08:30: Und das kann man mit den Patienten schon im Vorgespräch einer Operation... Das sollte man auch tun, als guter Arzt und onkologisch tätiger Chirurg, also Chirurg, der eben Tumor-Patienten operiert.
00:08:46: Den Patienten muss klar sein, ob das nun eine kleinere Operation, eine mittelgroße oder größere Operation oder sehr große Operation wie bei Herrn Manzau ist, dass einfach Risiken da sind, auch unkalkulierbare Risiken.
00:09:00: Risiken, man weiß nicht, ob es den Patienten oder jeden Patienten trifft, ob es keinen Patienten trifft.
00:09:07: In einem Jahr und dem anderen Jahr trifft es vielleicht wieder zwei.
00:09:12: Das hat nicht immer unbedingt... mit den optimalen Bedingungen und der optimalen OP an sich zu tun, sondern da hängen einfach viele Faktoren mit dran, nicht zuletzt der Patient und ganz kleine Umstände.
00:09:24: Von daher ist es wichtig, dem Patienten klar zu machen, es gibt Unwegbarkeiten, diese Unwegbarkeiten, die muss jeder für sich in gewisser Weise in Kauf nehmen und man braucht ... Ein Ziel, ein Therapieziel und auch ein persönliches Ziel ist immer ganz gut.
00:09:42: Bei meinen älteren Patienten ist oft das das persönliche, aber auch bei den Jüngeren ist es oft Familie oder nahe Angehörige oder was sie vielleicht noch machen wollen, erleben wollen, wo sie hingehen wollen.
00:09:56: Die Horizonte sind vollkommen unterschiedlich.
00:10:00: Der eine hat eigentlich vielleicht sogar sein Lebenssoll mit eighty-six schon überschritten.
00:10:07: Ja, statistisch, aber ist topfit und möchte das nächste Jahr mit seinem Enkel nochmal auf ein Berg und hat das als Fernziel und möchte halt vielleicht nochmal zwei, drei Jahre so weiterleben können in gleicher Lebensqualität.
00:10:24: Der jüngere Patient möchte vielleicht noch ... Kinder bekommen oder ich weiß nicht was.
00:10:30: Also die sind sehr, sehr unterschiedlich.
00:10:31: Und ich glaube darüber, das ist so ein Moment, wo man ehrlich mit dem Patienten drüber reden sollte, wo sich der Patient auch mit auseinandersetzen sollte.
00:10:40: Okay, das sind ganze Medizinien.
00:10:41: Ja, natürlich.
00:10:42: Ja, klar.
00:10:42: Also meine, da... Jeder ist sowieso unterschiedlich und ich sage immer, jede Krebserkrankung ist individuell und jede Entscheidung, wie man damit umgehen möchte.
00:10:53: Der eine informiert sich mehr, der andere informiert sich weniger.
00:10:56: Aber ich habe gerade rausgehört, das Thema Ziele, etwas sich zu fokussieren, Ziele zu haben und zu sagen, das möchte ich machen, da arbeite ich drauf hin.
00:11:05: wenn sie sich nochmal einmal zurück erinnern an den Herrn Mansau.
00:11:08: Mir hatte er auch berichtet, nachdem dann die OP um war, dass es für ihn ganz wichtig war, so schnell wie möglich aufzustehen und hier gefühlt schritte... Ich lach jetzt, weil das meine Hörer nicht sehen können, wie sie gerade geschaut haben.
00:11:23: Bitte fassen Sie das in Worte, was Ihnen gerade durch den Kopf ging.
00:11:27: Ja, das ist natürlich auch unterschiedlich.
00:11:29: Aber das ist auch wichtig für alle unsere Patienten.
00:11:33: Das machen wir denen auch klar.
00:11:34: Wir wollen und wir provozieren das auch, dass die Patienten möglichst am selben Tag aus dem Bett kommen.
00:11:40: Es sei denn, es geht wirklich medizinisch nicht anders.
00:11:42: Und das ist oftmals unendlich schwer.
00:11:46: ist tatsächlich nicht allmanzhaune Besonderheit, weil wer ihn mal gesehen hat, wenn er selber trainiert oder mal das Training wirklich das Training eins zu eins mitgemacht hat, dann weiß er, dann weiß man wie... sehr er sich selber quält und er gewöhnt ist sich sich zu knechten und zu quälen und für ihn ist das ganz normal was für viele nicht normal ist ja und man gerade wenn man krank ist und man weiß man ist eine op hinter sich dann will mehr eigentlich vielleicht nochmal liegen bleiben.
00:12:17: aber genau das ist eben nicht.
00:12:19: man muss tatsächlich möglichst schnell körperlich wieder aktiv werden denn das verhindert gerade bei so einer speiseröhren dass man eine Lungenentzündung bekommt, dass man, wenn man im Bett einfach nur liegt, dann atmen man nicht so tief durch, als wie wenn man aufsteht und wenn man tatsächlich im stehenden Paar Schritte tut und so weiter und so fort.
00:12:42: Aber mal generell zum Thema Sport und Krebs oder sei es in der Behandlung.
00:12:47: Wie ist da so Ihre Sicht drauf?
00:12:49: Weil im Allgemeinen sagt, glaube ich, jeder oder jeder weiß, Bewegung tut gut.
00:12:54: Schön, dann weiß man das.
00:12:56: und was ist dann?
00:12:58: Was würden Sie aus medizinischer Sicht dem noch so ein bisschen mehr Gehalt geben?
00:13:02: oder Ihre Sicht darauf, wie wichtig es ist, sich zu bewegen und vor, während und nach so einer Erkrankung aktiv zu bleiben?
00:13:12: Also man weiß das heute, dass es enorme Bedeutung hat für Patienten, ob jung oder alt, völlig egal, gerade für die Für die Älteren ist es natürlich umso wichtiger.
00:13:25: Es hat auf unterschiedliche Dinge Einfluss.
00:13:27: Wir wissen, dass die Bewegung Einfluss auf unser Immunsystem hat.
00:13:31: Wenn sie regelmäßig spazieren gehen, an der frischen Luft, sich bewegen, wenn sie regelmäßig schwimmen gehen, vielleicht sogar bis in den Herbst oder sogar den ganzen Winter durch oder so.
00:13:40: dann ist ihr Immunsystem ganz anders gesteelt und steckt in eine oder andere Bakterium, was vorbeifliegt, leichter weg.
00:13:48: So ist ihre Blutzirkulation auch anders.
00:13:50: Zirkulierende Tumorzellen, mit denen kann ihr ihr Immunsystem ganz anders umgehen, wenn sie sich körperlich betätigen.
00:13:58: Man weiß aus Studien, beispielsweise bei MAMAKA hat es enorm, dass Patientinnen, die während einer Chemotherapie sportlich aktiv sind, dass die Chemotherapie deutlich besser Ansprech, dass sie ein besseres Ergebnis haben.
00:14:13: Da gibt es durchaus auch Ergebnisse, auch Studienergebnisse dazu.
00:14:18: Man weiß heute, dass gerade für Verdauungskrankheiten, aber auch für Lungentumore vor einer Operation Bewegung und... Physiotherapiekörperliche Betätigung einfach genauso wichtig sind wie eine ausgewogene Ernährung oder eine Optimierung der Ernährung.
00:14:36: Badekrebskranke haben ja oftmals Verdauungskrankungen, dann Verlust an Gewicht und so weiter und wenn man das vorher optimiert, sind die Ergebnisse einfach deutlich besser.
00:14:47: Ja, in Sachen Verlust an Gewicht, während zum Beispiel der Chemotherapie, die vor einer Operation kommt, da hatte mir ja einer auch gesagt, ich weiß gar nicht, ob das Michael war oder jemand anderes.
00:14:57: Und Othon war, ich hatte zwei Aufgaben während der Chemotherapie.
00:15:02: Erstens, in Bewegung bleiben, zweitens, kein Gewicht verlieren.
00:15:05: Alles andere hieß es, darum wurden sich meine Ärzte gemacht, aber das waren meine zwei Aufgaben.
00:15:11: Das fand ich total spannend.
00:15:13: Würden Sie das unterschreiben?
00:15:14: Ja, absolut.
00:15:15: Okay, gut.
00:15:16: Das heißt, wir führen ja auch hier mit der Bürgerstiftung eben extra für die Tumorkranken, vor allem aber auch nach diesen Veränderungen im Verdauungssystem nochmal Ernährungsworkshops durch.
00:15:29: Das ist enorm wichtig, dass die sich eben proteinreich ernähren, weil der Proteinverlust gerade unter Chemotherapie oder unter einem Tumor ist.
00:15:40: eine der Hauptfaktoren, also Ernährung und Bewegung sind die.
00:15:44: glaube ich, ganz, ganz wichtige Elemente.
00:15:47: Okay, dann noch eine Frage.
00:15:48: Ich komme noch aus der Zeit, wo mir gesagt wurde, Kadeo, Kadeo, Kadeo ist das, was du tun musst, damit du fit bleibst.
00:15:55: Inzwischen habe ich aber tatsächlich so im Rahmen meiner eigenen Erkrankung so ein bisschen gelesen und da komme ich eher auf das, also nicht, dass Kadeo nicht wichtig wäre, aber Muskel, Muskel, Muskel sieht zu, dass sie genügend Muskelmasse hast und das Kraftsport oder also jetzt nicht, ich muss jetzt nicht aussehen wie ein Bodybuilderin, aber das eine ausgewogene Kraftsport mir am Ende zum Thema Langlebigkeit oder Widerstandskraft gegen so eine Krankheit noch mehr bringt.
00:16:25: Wie ist da Ihre Sicht drauf?
00:16:26: Ich bin kein Sportmediziner und ich bin auch.
00:16:30: Kein Sportungkologe oder sowas.
00:16:33: Aber das macht in der Zusammenschau von dem, was man liest und hört, absolut Sinn.
00:16:39: Wir alle verlieren ja ab einem gewissen Alter an Muskelmasse und das kontinuierlich.
00:16:44: Ich selbst bin früher sehr, sehr sportlich gewesen.
00:16:47: Mein Beruf erlaubt mir, dieses Maß an Sport schon seit vielen Jahren nicht mehr zu machen.
00:16:52: Dennoch bin ich einigermaßen sportlich geblieben, auch wenn ich nicht mehr ganz so gut gebaut bin wie früher.
00:16:58: Trotzdem habe ich irgendwann auch selber Rückenprobleme bekommen, durch das viele stehen und operieren und das einseitige belasten.
00:17:07: Und das lässt sich mit Sport und vor allem auch Kraftsport wieder ausgleichen.
00:17:12: Also ich fahre wahnsinnig gern Fahrrad, aber Fahrrad ist halt einfach ganz, ganz viel Cardio.
00:17:18: Das bringt mir nicht so wahnsinnig viel, wenn ich nicht ein oder zwei Krafttrainingseinheiten in der Woche mache.
00:17:24: Die kann man unterschiedlich gestalten.
00:17:26: Da ist natürlich der Kampfsport eigentlich auch in vielerlei Hinsicht.
00:17:30: Eine gute Kombi, ne?
00:17:31: Eine sehr, sehr gute Kombi.
00:17:33: Auch wenn ich es nicht mehr durchführe, weil ich meine Hände natürlich für was anderes brauche.
00:17:37: Ich wollte sagen, als Chirurg sollte man vorsichtig sein, wenn es darum geht, irgendwie Handverletzungen zu haben.
00:17:42: Es könnte... Ja, schwierig sein, nachvollziehbar.
00:17:46: Prof.
00:17:46: Nowak, vollkommen klar, kein Sportmediziner, kein Sport-Omkologen.
00:17:49: Gibt es Sport-Omkologen?
00:17:50: Weiß ich nicht.
00:17:51: Ach, okay.
00:17:52: Ach, cool.
00:17:52: Weil ich dachte, okay, muss ich mal... Vielleicht
00:17:54: werde ich der erst.
00:17:56: Ich dachte, grad muss ich mal googeln.
00:17:58: Weil wir natürlich auch spannend für eine zukünftige Folge.
00:18:01: Nein, aber ich wollte einfach Ihre persönliche Einschätzung haben.
00:18:04: Vielen herzlichen Dank dafür.
00:18:06: Eine Frage jetzt aus dem Thema Sport und als Prävention bzw.
00:18:10: auch während der Therapie.
00:18:12: Sie haben mich hier in Rosenheim eine Initiative gegründet, die da heißt Boxen gegen Krebs.
00:18:19: Wichtig?
00:18:20: Ja.
00:18:20: Und wie kam es dazu?
00:18:22: Ja,
00:18:22: das war Michael Manzau und ich, nachdem ich den Michael als er seinen ersten Titel dann gewonnen hatte.
00:18:29: Wahnsinn.
00:18:30: Da hatten wir dann auch vor dem zweiten Titel nochmal viel Kontakt und haben uns öfters mal getroffen.
00:18:36: Und irgendwann kamen wir auf die Idee, so was ins Leben zu rufen.
00:18:40: Und dann hatten wir hier mit dem Sportbund Rosenheim, da hatten wir ein ganz offenes Ohr und einen sehr erfahrenen Boxstrainer, der das mit ins Leben gerufen hat.
00:18:49: Und das ist eine kleine, aber feine Gruppe, die da regelmäßig trainiert.
00:18:55: Und es ist wirklich für jeden geeignet.
00:18:58: Es sind Entspannungselemente dabei.
00:19:00: Man kann das einarmig machen, man kann das im Rollstuhl machen, man kann das ganz sanft machen.
00:19:05: Es ist kein wirkliches Sparing oder so ähnlich, weil die eigentlich ausnahmslos alle vorher keine Boxerfahrung hatten, sondern einfach aus Bewegungsgründen quasi in so eine Sportgruppe gekommen sind.
00:19:20: Und da es keine onkologische Sportgruppe in Rosenheim gab.
00:19:24: War das so der Aufhänger?
00:19:25: Die besteht jetzt seit wann?
00:19:27: Wann haben sie die gegründet?
00:19:28: Sind auch schon mehr fünf, sechs Jahre oder so was her, ne?
00:19:32: Ja, das weiß ich jetzt gar nicht.
00:19:35: Aber sind schon ein paar Jahre?
00:19:36: Ja, drei, vier Jahre.
00:19:37: Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, weil sie sagen, das sind vornehmlich vor, hatten die keine Boxerfahrung oder ähnliches, waren das aber schon sportliche Menschen oder hatten sie wirklich dann die Arbeit?
00:19:49: in Anführungsschritte oder Arbeit, außer denen die Mühe, nicht sportliche Menschen dazu zu bekommen, das zu tun.
00:19:57: Nein, wir sind oftmals, also es ist sehr unterschiedlich, wer dort mitgemacht hat.
00:20:03: Wir sind ja auch einfach nicht immer alle kontinuierlich dabei, dann fällt mal jemand aus, weil er Therapie hat oder dies oder das oder jenes.
00:20:11: ist beispielsweise eine Patientin dabei gewesen, die einen ganzen Lungenflügel entfernt bekommen hat aufgrund eines böseartigen Tumors.
00:20:20: Und die hat sich nie getraut, weil sie ja immer mit der Atemnot irgendwo wusste, dass sie da kämpfen musste, nie getraut, irgendwo wieder Sport zu machen oder sich auch irgendwie mal richtig auszubelasten.
00:20:33: Und das hat sie dort getan.
00:20:35: Und das hat ihr so gut getan.
00:20:36: Also die Geschichte war auch für mich wirklich, hat mich zu Tränen gerührt.
00:20:40: Weil sie so glücklich war, auch obwohl sie dann einmal, da hat sie dann kurz mal ein bisschen Hilfe gebraucht, aber dieses Gefühl, ja ich kann mich wieder ausbelasten oder ich habe hier einen Raum, wo ich das tun kann, egal wie schlecht oder gut es mir geht und kann aus mir herausgehen und kann jetzt dem Krips in dem Falle ein Boxsack einer drauf geben.
00:21:03: Auch das, das fand ich so wunderbar, wie sie das formuliert hat.
00:21:08: Ich kann das auch nicht wiedergeben in Worten.
00:21:10: Das hat uns alle tief bewegt.
00:21:12: Umgekehrt gab es auch Leute, die sehr eingeschränkt waren.
00:21:17: Und dann gibt es andere, die sind vielleicht gar nicht so eingeschränkt.
00:21:21: Jeder hat aber eigentlich mit dem Trainer, mit dem Pratsen-Training oder mit dem Boxhack oder auch mit den Bewegungselementen, die auch teilweise ganz entspannend sein können und gar nicht so aktiv sein müssen, sich selbst so ein bisschen mit dem er da umgehen kann und muss und gleichzeitig.
00:21:40: Und das ist ein Riesenvorteil bei diesem Format.
00:21:43: Wir sind halt da noch andere, die vielleicht ähnliche oder auch ganz andere Probleme haben.
00:21:47: Man merkt, man ist nicht allein und kann sich da austauschen.
00:21:50: Das ist ohnehin der große Vorteil so einer Gruppe.
00:21:53: Ja, wahrscheinlich ist da nicht die Sorge, oh mein Gott, bin ich jetzt der oder die einzige, die ... schwächelt.
00:22:00: Nach dem Motto, da habe ich hier nur um mich herum, wenn ich in ein normales Boxstudio oder Fitnessstudio gehen würde, nur lauter, top Fitte und wie werde ich angeguckt, wenn ich es nicht schaffe?
00:22:11: Das ist natürlich dann in so einem Format schon irgendwie so ein Safe Space, wo man das zusammen machen kann.
00:22:17: Wie ist denn da?
00:22:18: Also ich erlebe das ja, zumindest werde ich gefragt, wenn in meinem beruflichen Umfeld die Leute hören, dass ich boxe.
00:22:24: Nach dem Motto ist jetzt nicht so, dass der typische Sport für eine Frau oder gerade auch so.
00:22:28: Dann kommt bei mir dann auch der Satz, Ende Fünfzig, eine Frau in deinem Alter boxen.
00:22:32: Ist jetzt nicht so typisch.
00:22:33: Haben Sie diese Vorbehalte auch gespürt oder auch an der Rezeption dieses Formats?
00:22:40: Also ich hatte es ja angedeutet, es ist eine kleine, aber feine Gruppe.
00:22:44: Das heißt, die insgesamt sind, die ist das Groh der Patienten.
00:22:51: fair zurückhalten, sich auf ein Boxen einlassen zu wollen oder überhaupt das auszuprobieren.
00:22:58: Vornehmlich die Männer im Übrigen, also sind überwiegend Frauen in der Gruppe.
00:23:02: Das hätte ich nicht gedacht.
00:23:03: Die Männer, obwohl vielleicht die Ehefrau oder die Lebenspartnerin dabei ist und die sagen, ja, mach das doch, geh doch dahin.
00:23:11: Die sind zumindest hier in der Region total zurückhalten, was schade ist, weil ich glaube, ihnen würde es besonders gut tun.
00:23:19: Verrückt.
00:23:19: Also das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht, dass es so rum ist.
00:23:22: Also ich meine, ich boxe ja auch tatsächlich in einem Frauenumfeld.
00:23:26: Boxing Sisters ist so eine Initiative.
00:23:28: Das heißt, da habe ich nur Frauen, aber in anderen Studios, wenn man guckt, hast du achtzig Prozent Männer und vielleicht zwanzig Prozent Frauen.
00:23:35: Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
00:23:37: Haben Sie eine Erklärung?
00:23:39: Aber sagen die Frauen, was warum die Spaß haben?
00:23:41: oder die Männer, warum die da zurückgehalten sind?
00:23:43: Also begründet das irgendwie?
00:23:46: Kann ich nicht unbedingt... jetzt sagen, dass die Patienten das irgendwie selber begründen, weil ...
00:23:52: Hätte sagen können, das war ...
00:23:53: Sie kriegen die Info und kriegen die Möglichkeit und sagen einem dann ja auch vielleicht nicht immer unmittelbar, ob sie darauf Lust haben oder nicht.
00:24:02: Außerdem ist ja nur meine sprechstunden Bruchteil von den Sprechstunden, wo die Patienten das Angebot erhalten.
00:24:10: Aber was auffällt für mich ist schon, dass Frauen oder ... weibliche Personen einen eher offenen Umgang mit ihren Erkrankungen führen als unbedingt Männer.
00:24:23: Also da sind schon Unterschiede festzustellen.
00:24:27: Das könnte eine gute Erklärung sein, aber spannend hätte ich wirklich nicht gedacht.
00:24:32: Zumindest bei den Verdauungs- und Lungen-Tumoren.
00:24:38: öfters mal oder doch immer wieder mal ein Mann, der das dann nicht weitergibt, was er für eine Erkrankung hat.
00:24:45: Bei den Frauen eigentlich nicht.
00:24:47: Da ist die Familie mehr im Boot.
00:24:49: Die haben einen anderen Umgang mit ihrer Erkrankung.
00:24:52: So erscheint es mir als Therapeut.
00:24:56: Wir können es nicht mit Sicherheit irgendwie sagen, aber ich finde das wirklich spannend, weil ich stelle halt auch immer wieder fest, wenn man sehr offen mit seiner Krebserkrankung umgeht, dass dann manchmal das Umfeld auch schon so ein bisschen ... Ich will nicht sagen geschockt reagiert, aber meine Güte, wenn man sich die Zahlen anschaut, oder wie viele Menschen im Leben krebs irgendeine Krebserkrankung bekommen können, finde ich, sollte man viel öfter damit umgehen, denn am Ende kann es irgendwie jeden treffen.
00:25:24: Aber auch eine Patientin aus der Boxsportgruppe hat erzählt, dass sie ... ihrem Freundeskreis, mit dem sie immer gerne im Sommerrat gefahren ist.
00:25:34: Die haben das natürlich mitbekommen, dass sie eine Erkrankung hat und sie hatte erwähnt, dass sie die sie... dass die sich dann eher zurückgezogen haben.
00:25:41: Also, dass die dann da nicht mehr so dabei war, aber wahrscheinlich auch scheu, sie zu fragen, ob sie mitkommt und sie sagt dann, nein, beziehungsweise.
00:25:50: Also, oftmals ist das immer eine Kommunikationsgeschichte, denn die meisten Freunde sind ja doch glücklich, wenn sie wissen, ach, komm, dann machen wir doch eine kleinere Tour oder wir machen eine andere Tour oder vielleicht müssen sie die Tür auch gar nicht verändern, weil die Patienten oftmals ja wieder ganz... recht schnell und ganz fit sind.
00:26:10: Ja, das ist auch etwas, was ich zumindest bei mir selber gemerkt habe.
00:26:13: Das Thema, wie ich es nicht sagen, Muscle-Memory, aber der Körper erinnert sich.
00:26:17: Wenn man relativ fit in was reingeht, kommt man danach auch wieder relativ schnell zurück in sein Level oder im Bereich von Michael natürlich.
00:26:30: Hat ja dann danach seine Gürtel gewonnen, die er vorher nicht hatte.
00:26:33: Manche schaffen es sogar sehr, noch darüber hinauszugehen.
00:26:36: Was mich noch interessieren würde mal so ganz persönlich, wenn sie, sie haben von gesagt, sich zu fokussieren, gibt es eine Lebensweisheit oder ein Spruch oder ich sage mal so ein Power Quote, wo sie sagen, das ist etwas, was sie auch immer motiviert hat, nach dem Motto einen Schritt weiterzugehen oder wo sie sagen, das ist ein Satz, der mir persönlich vielleicht auch mal durch den Kopf geht.
00:26:59: Wenn man nicht weiß, wie es weitergeht, wo der Ausgang ist, was sie dazu bewegt, sich doch noch einmal mehr aufzuraffen, gibt es da was?
00:27:07: Es gibt da, also ich sage mir, selber immer weiter machen.
00:27:10: Es ist ja nicht, es ist ja so, das Leben ist ein Fluss, das heißt, man... Man schwimmt, man schwimmt mal besser, man schwimmt mal schlechter, mal findet man einen Stamm, der auf dem man sich ein bisschen ausruhen kann.
00:27:25: Man geht auch vielleicht manchmal so ein bisschen unter oder schluckt ein bisschen Wasser, aber nichts machen.
00:27:31: geht eigentlich nicht.
00:27:33: Also man stößt sich vielleicht auch mal an einem Stein in dem Fluss, aber man muss schauen, dass man weiter macht, weil sonst geht man halt doch irgendwann unter.
00:27:41: Und das immer weiter machen heißt gewisserweise auch, wie vielleicht im Kampfsport, im Judo ist ja Siegen durch nachgeben, dann muss ich vielleicht dem einen oder anderen Dingen nachgeben.
00:27:53: aber ich darf meinen Weg nicht außer Acht lassen.
00:27:56: Ich muss irgendwo immer weiter machen.
00:27:58: Und so ist es vielleicht im Beruf mit der Familie.
00:28:01: Auch krankt auch unsere Gesellschaft so ein bisschen dran, weil man darf nicht aufgeben, muss einfach versuchen, das Beste zu erreichen für einen persönlich natürlich, für seinen Patienten bei mir in dem Fall und vielleicht auch für die Familie oder...
00:28:18: Ich finde das ein ganz, ganz wunderschönes, ich will nicht sagen Ende, aber eine schöne Zusammenfassung dieses Flussbild, was sie mitgegeben hat, denn man kann sich auch gar nicht vorstellen, was alles so hinter der nächsten Biegung kommen kann.
00:28:31: Da kann der wunderschöne Sonnenaufgang sein oder aber auch eine fiese Diagnose.
00:28:37: Und in dem Falle ist das wirklich ein schönes Bild.
00:28:40: Ich kann nur sagen vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit, Professor Nowak, dass Sie sich die genommen haben.
00:28:46: Ich hier bei Ihnen sein darf und dieses Interview mit Ihnen führen durfte.
00:28:50: Ich freue mich total weiter auch mit dem Michael Mansau.
00:28:54: Ich chatte manchmal mit ihm und gucke, was er so macht.
00:28:57: Und wenn er nächste Kampf irgendwann ansteht, wollte ich auch hingehen.
00:28:59: Vielleicht sehen wir uns dann, wenn er das nächste Mal in den Ring steigen sollte.
00:29:04: Sehr gerne bin ich gerne wieder dabei.
00:29:07: Na denn, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wunderschöne Zeit und vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit.
00:29:11: Herzlichen Dank hat viel Spaß gemacht.
00:29:13: Das war Fight Cancer im Ring gegen Krebs.
00:29:16: Wenn dich diese Folge berührt hat, teile sie und gib anderen die Kraft weiter zu kämpfen.
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